Donnerstag, 20. Juli 2017

Rezension | Chosen-Dilogie

In den letzten Wochen habe ich eine ziemlich starke Dilogie gelesen, die mir wirklich gut gefallen hat und zwar beide Bände! Chosen von Rena Fischer ist eine sehr spannende Jugendbuchreihe, was ich im Detail dazu sage - in dieser Rezension :-)

Dienstag, 18. Juli 2017

DiesDas | Was war, ist und kommt... (II)

Ihr schönen Menschen!


Vor genau einem Jahr habe ich einen Post mit exakt dem selben Titel verfasst (zumindest wenn man das (II) wegnimmt, was ja aus genau diesem Grunde da ist...).
Vor einem Jahr hatte ich gerade mein Abitur bestanden, war mit einer Freundin in London, unseren Abiball organisiert und mit diesem einen wundervollen Ausklang für einen großen Abschnitt meines Lebens.
Wenn ich überlege, dass das alles erst ein Jahr her ist und dass meine kleine Schwester im Moment genau das alles erlebt, kann ich nur staunen, wie schnell die Zeit verfliegt...

Freitag, 14. Juli 2017

Leseplanung | Meine Sommerplanung


Sommerzeit! Und endlich ist das Semester vorbei, sodass ich auch ein wenig mehr Zeit zum Lesen habe. In den letzten Wochen haben sich nicht nur einige Rezensionen bei mir angesammelt, die ich heute und in den nächsten Tagen schreiben werde, sondern auch eine ganze Menge an Rezensionsexemplaren, die ich unbedingt in den nächsten zwei Wochen lesen will und werde, denn danach gehe ich ins Praktikum und habe evtl. wieder ein wenig weniger Zeit für diese habe.

Mittwoch, 5. Juli 2017

GSC | Gesammelte Schätze im Juni

Hier könnt ihr schon einmal eure Links unter posten! Ich werde meine Zitate in einigen Tagen eintragen :-)

Dienstag, 20. Juni 2017

DiesDas | Auszeit

Ihr Lieben!


In den nächsten drei Wochen habe ich bei Prüfungen, die ziemlich hart werden und ich muss im Moment alle meine Kräfte aufs Lernen hierfür konzentrieren. Aus diesem Grunde muss ich meine aktuelle Inaktivität noch ein wenig verlängern, tut mir leid...

Ich liebe diesen Blog und das Bloggersein unglaublich, habe aber in den letzten Wochen festgestellt, dass es für mich immer mehr zum Stressor wird, weil ich nicht die Menge und Qualität an Beiträgen bringen kann, die ich gerne hätte. Ich möchte nicht durch mein Studium den Spaß am Lesen und Bloggen verlieren und melde mich deswegen einmal offiziell ab! Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir trotzdem als Leser erhalten bleibt und verspreche euch ab Mitte Juli wieder voll dabei zu sein!

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne und entspanntere Zeit!

Liebst,
Mareike

Dienstag, 13. Juni 2017

Rezension | Im Jahr des Affen


Im Jahr des Affen | Que Du Luu | Königskinder Verlag | HC | 288 Seiten | 16,99€ | ✼✼✼✼

Klappentext
Mini ist eine Banane: außen gelb und innen weiß. Ihr Vater hingegen bleibt durch und durch gelb: Er spricht nur gebrochen Deutsch und betreibt ein Chinarestaurant. Als ihr Vater ins Krankenhaus kommt, muss Mini im Restaurant schuften, sich mit dem trotzigen Koch streiten - und sie kann Bela nicht wiedertreffen, bei dem sie so viel Ruhe gefunden hat. Dann reist auch noch ihr Onkel Wu an. Der traditionsbewusste Chinese holt die Vergangenheit wieder hoch: das frühere Leben, die gefährlicheFlucht als Boatpeople aus Vietnam. Poetisch, klug, unterhaltsam: Der ungewöhnliche Roman erzählt von der Tragik des Andersseins, der Suche nach Heimat - und der Suche nach Glück.
Meine Meinung:
Im Jahr des Affen wartet schon seit Januar darauf endlich rezensiert zu werden... es lebe der Reziday!
Nein im Ernst, ich hatte von Anfang an vor, dieses Buch zu bewerten, weil ich es ziemlich ungewöhnlich fand. Ich muss gestehen, dass ich vorher praktisch nichts über die Boatpeople wusste und so war es wirklich spannend ein historisches Ereignis (wenn man es so betiteln möchte) in einem Buch wiederzufinden, zu dem man nicht einmal ansatzweise vorher etwas sagen hätte können.
Die damit verbundene Frage danach, was Heimat bedeutet, war für mich wirklich gut umgesetzt. Wie kann das Heimat sein, an das du dich gar nicht mehr erinnerst? Wie aber kann auch das Heimat sein, wo du immer als Ausländer betrachtet wirst?
Vorurteile spielen dabei ebenso eine Rolle, wie eigene Identifikationsprobleme und das ohne dabei überladen zu wirken. Nicht schlecht!
Mini war für mich so ein bisschen der Schwachpunkt an dem Buch. Irgendwie wurde ich einfach nicht warm mit ihr. Sie ist zwar keine unsympathische Protagonistin und größtenteils konnte ich ihre Beweggründe und Handlungen sehr gut nachvollziehen, wenn sie auch teilweise noch etwas kindlich/kindisch waren, dennoch war für mich immer eine gewisse Distanz zu ihr vorhanden, die ich gar nicht genauer beschreiben kann.
Der Schreibstil der Autorin hat aber für mich einiges wieder herausgeholt. Er war teilweise geradezu malerisch und ließ mich komplett in die Geschichte abtauchen. Die Seiten verfolgen geradezu und es machte wirklich Spaß die Entwicklung mehrere Figuren zu verfolgen.
Fazit
Im Jahr des Affen ist ganz nach alter Königskinder-Manier ein wirklich besonderes Buch. Auch wenn einige Probleme für jemanden der nie flüchten musste nicht immer einfach zu verstehen sind, setzt die Autorin sie wunderbar um und haucht mit ihrem besonderen Schreibstil dem ganzen Leben ein. Ein Buch, das ich gern gelesen habe.


✼✼✼✼

Rezension | Wie Schnee so weiß


Wie Schnee so weiß | Marissa Meyer | Carlsen Verlag | Lesefahne | 848 Seiten | 24,99 € | ✼✼✼✼✼ +

Klappentext
Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten - doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen...
Meine Meinung:
Endlich habe ich es geschafft! Seit nun über einem Jahr liegt das Manuskript zu Wie Schnee so weiß dauerhaft auf meinem Nachttisch, immer in der freudigen Erwartung ganz bald gelesen zu werden. Aber die schiere Dicke hat mich immer wieder abgeschreckt. Nun habe ich es aber durchgezogen und ich bin begeistert, wie schon von den ersten drei Bänden.
Mit Wie Schnee so weiß zeigt Marissa Meyer einmal mehr, wie wunderbar sie moderne und futuristische Technik mit alter Magie und alten Märchen verbinden kann. Wieder einmal zeigt sie, wie genial sie mit Worten umgehen kann und wieder einmal bleibe ich völlig baff zurück.
Dieser fulminante finale Teil der Luna-Chroniken hat wirklich alles, was es für einen würdigen Abschluss braucht: absolut unvorhersehbare Plot-Twists, jede Menge Dramatik, große Gefühle und Emotionalität, Witz und Humor und nicht zu letzt eine große Ladung Intelligenz. Und trotz all dieser großen Aspekte wirkte das Buch auf mich an keiner Stelle überladen oder überzogen. Im Gegenteil: In diesem letzten Band konnte ich noch einmal wirklich jeden der Charaktere nachvollziehen - selbst Levana in bestimmten Punkten und es wird ganz klar gezeigt, dass nichts völlig Schwarz und Weiß, niemand völlig gut oder böse ist. Im Originalen Märchen kommt mir dieser Punkt noch ein wenig zu kurz und ich finde es wirklich toll, dass die Autorin es hier in ihre Reihe eingearbeitet hat.
Natürlich treffen wir wieder auf Charaktere, die wir bereits kennen: Cinder und Kai, Scarlet und Wolf, Cress und Thorne. In den vorigen Büchern haben wir auch schon Winter und Jacin kennengelernt. Diese beiden rücken nun ein wenig mehr in den Vordergrund und das hat mir wirklich gut gefallen, denn sie erzählen ihre Geschichte auf eine Weise, die manchmal fast schon kindlich-naiv wirkt, dann aber wieder knallharte Fakten liefert. Dieser Wechsel kann so schnell passieren, wie Winters Halluzinationen und bringt eine richtige Eigendynamik ins Rollen. Ins Rollen kommt auch die Revolution auf Luna. Selene aka Cinder ist zurückgekehrt, die tot geglaubte Prinzessin. Nun kommt es quasi nur noch darauf an, zu siegen... "nur" noch.
Fazit
Eine wirklich, wirklich, großartige Schneewittchen-Adaption. Es ist ein grandioses Finale, von der ersten bis zur letzten Seite spannend bis in die Spitzen und die Dicke des Buches kommt einem auf einmal sehr viel geringer vor. Ich bin ein Fan der Reihe seit Band 1 und froh, dass Marissa Meyer das Niveau bis zum Schluss halten, ja teilweise noch steigern konnte. Immer mit dabei eine mehr oder weniger unterschwellige Gesellschafts- und Regierungskritik und die Frage, wie das Böse eigentlich böse wird. Mein einziger Wunsch wäre noch mehr Einblick in Levanas Gefühls- und Gedankenwelt gewesen, aber da es zu ihr noch ein Extrabuch gibt, werde ich mir das nach Möglichkeit bald besorgen!

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